Diese Woche geht es im Weingarten richtig los.
In den letzten Tagen sind die jungen Triebe aufgrund der warmen Temperaturen und der guten Wasserversorgung richtig in die Länge geschossen.
Deshalb haben wir bereits letzte Woche mit den ersten (Laub-)Arbeiten, dem Stockputzen und Ausbrechen begonnen.
Im Moment sind wir dabei die Wasserschosser -so werden die ungewollten Stockaustriebe am Rebstamm genannt- zu entfernen.
Gleichzeitig reduzieren wir die jungen Triebe am Fruchtholz und entfernen überschüßige Triebe am Rebkopf sowie Doppeltriebe. Diese Arbeiten wird in Winzerkreisen als Ausbrechen oder Jäten bezeichnet.
Das Ausbrechen ist nach dem Rebschnitt die 2. ertragsreduzierende und qualitätsfördernde Massnahme in unserem Betrieb. Als Faustregel gilt das nur 10-12 Triebe pro Laufmeter am Stock verbleiben sollen. Somit reduzieren wird auf 8 bis max. 12 Triebe pro Rebstock.
Die Arbeit selbst geht rasch und leicht von Hand und hat viele Vorteil. So können wir bereits sehr früh die Basis für eine lockere und gut durchlüftete Laubwand schaffen und die wenigen verbleibenden Triebe werden wesentlich besser mir Nährstoffen versorgt, was wiederum eine rasche und gleichmäßige Entwicklung mit sich bringt.
Montag, 27. April 2009
Sonntag, 12. April 2009
Austrieb
Haben sich die jungen Knospen sich vor einer Woche noch im Fruchtholz versteckt, so haben die letzten warmen Tage den Austrieb deutlich beschleunigt. Wir hoffen, dass das schöne Wetter jetzt anhält und kein Wintereinbruch mehr ansteht. Schon wenige Grade unter Null können die jungen Triebe erheblich schädigen und zu einem Ernteausfall führen.
Chardonnay - Ried Bartssatz
Donnerstag, 2. April 2009
Abfüllung
Die Flaschenfüllung ist immer etwas besonderes für uns. Es ist jene Arbeit bei der alles passen muss. Denn sind die Weine erstmal auf der Flasche, haben wir keinen Einfluss mehr darauf - außer darauf zu achten, das sie beste Lagerbedingungen erhalten. Was bei der Füllung schief geht, kann nicht mehr gut gemacht werden.
Deshalb wurden unsere Weine in den letzten Wochen regelmäßig verkostet und analysiert.
Der Schwefelgehalt wurde gemessen und auf den vorgesehen Wert eingestellt.
Wichtige Maßnahmen damit die Weine möglichst haltbar sind.
Gefüllt wurde:
Zweigelt 2008 - 1. Tranche
Blaufränkisch vom Föllikberg 2007
Zweigelt vom Leithagebirge 2007
Die Weine werden jetzt etwa 14 Tage bei uns im Keller ruhen, bevor sie in den Verkauf gelangen.
Deshalb wurden unsere Weine in den letzten Wochen regelmäßig verkostet und analysiert.
Der Schwefelgehalt wurde gemessen und auf den vorgesehen Wert eingestellt.
Wichtige Maßnahmen damit die Weine möglichst haltbar sind.
Gefüllt wurde:
Zweigelt 2008 - 1. Tranche
Blaufränkisch vom Föllikberg 2007
Zweigelt vom Leithagebirge 2007
Die Weine werden jetzt etwa 14 Tage bei uns im Keller ruhen, bevor sie in den Verkauf gelangen.
Montag, 23. März 2009
Heulichin 2007
Heute haben wir unseren Topwein HEULICHIN Jahrgang 2007 cuvéetiert.
Nach einigen Wochen intensiver Verkostung der Grundweine und vielen verschiedenen Mischverhältnissen und Variatonen steht es nun fest.
Heulichin 2007 wird wie der Jahrgang 2006 ein Blend aus 50% Zweigelt, 35% Blaufränkisch und 15% Cabernet Sauvignon sein.
Nebenbei haben wir auch gleich die einzelnen Fässer Cabernet Sauvignon und Kreideberg 2007 vermählt.
Nach einigen Wochen intensiver Verkostung der Grundweine und vielen verschiedenen Mischverhältnissen und Variatonen steht es nun fest.
Heulichin 2007 wird wie der Jahrgang 2006 ein Blend aus 50% Zweigelt, 35% Blaufränkisch und 15% Cabernet Sauvignon sein.
Nebenbei haben wir auch gleich die einzelnen Fässer Cabernet Sauvignon und Kreideberg 2007 vermählt.
Die Weine dürfen sich jetzt noch bis Anfang August in den Barriques harmonisieren, bevor sie zur Füllung vorbereitet werden.
Dienstag, 10. März 2009
Reserven 2007, Zweigelt 2008
Heute haben wir die ersten Lagenweine des Jahrgang 2007 aus den Barriques genommen.

Blaufränkisch vom Föllikberg 2007 und Zweigelt vom Leithagebierge 2007 liegen jetzt zur Harmonisierung in Edelstahltanks. Die Weine präsentieren sich sehr sturkuriert, markant und mit viel Facetten. In den nächsten Wochen werde wir die Weine für die Füllung vorbereiten (Schwefel einstellen, Filtrieren). Damit sie rechtzeitig zur Kellerwanderung am 18. & 19. April 2009 erhältlich sind.
Den klassischen Zweigelt 2008 haben wir auch gleich abgezogen, belüftet und in Tanks gelegt.
Auch er wird bei der nächsten Füllung auf Flasche kommen.
Auch er wird bei der nächsten Füllung auf Flasche kommen.
Montag, 23. Februar 2009
CHARDONNAY vom Leithagebirge 2008
Da sich für morgen (Faschingsdienstag) eine WeinjournalistIn von WeinPur angemeldet hat um unsere aktuellen Weine für das im Frühsommer erscheinende Bookazin "Best of Austria 2009" zu verkosten. Bin ich heute schon früh morgens durch den Keller gerast, um die Proben der diversen Chargen 2007 zu ziehen.
Vorallem wollte ich Muster für die beiden demnächst zu füllenden Weine - Blaufränkisch vom Föllikberg 2007 und Zweigelt vom Leithagebirge 2007 - ziehen. Bei dieser Gelgenheit habe ich aber auch gleich repräsentative Muster für Kreideberg, Heulichin und Cabernet Sauvignon 2007 gezogen - nur um mir heute mittags bzw. heute abends in aller Ruhe einen Gesamtüberblick über die Reserven 2007 zu verschaffen.
Als ich die Proben für der Rotweine 2007 soweit fertig hatte, wollte ich noch eben schnell die Fässer spontanvergoren Chardonnay 2008 verkosten. Und als ich das erste Fass öffnen wollte, kamm mir der Gummispund, unter Begleitung eines kräftigen Zischens und eim Schwall frischer Gärungskohlensäure, fast schon von allein entgegen.
Überraschend denn ich habe nicht mehr damit gerechnet, dass er die letzten Gramm Restzucker (8 g/l lt. letzter Anaylse Anfang Februar) doch noch vergären will. Umso überraschender das er jetzt wieder zu gären begonnen hat, da es im Keller im Moment knapp unter 10°C hat und der Wein erst vor kurzem der Jungweinschwefelung unterzogen wurde.
Vorallem wollte ich Muster für die beiden demnächst zu füllenden Weine - Blaufränkisch vom Föllikberg 2007 und Zweigelt vom Leithagebirge 2007 - ziehen. Bei dieser Gelgenheit habe ich aber auch gleich repräsentative Muster für Kreideberg, Heulichin und Cabernet Sauvignon 2007 gezogen - nur um mir heute mittags bzw. heute abends in aller Ruhe einen Gesamtüberblick über die Reserven 2007 zu verschaffen.
Als ich die Proben für der Rotweine 2007 soweit fertig hatte, wollte ich noch eben schnell die Fässer spontanvergoren Chardonnay 2008 verkosten. Und als ich das erste Fass öffnen wollte, kamm mir der Gummispund, unter Begleitung eines kräftigen Zischens und eim Schwall frischer Gärungskohlensäure, fast schon von allein entgegen.
Überraschend denn ich habe nicht mehr damit gerechnet, dass er die letzten Gramm Restzucker (8 g/l lt. letzter Anaylse Anfang Februar) doch noch vergären will. Umso überraschender das er jetzt wieder zu gären begonnen hat, da es im Keller im Moment knapp unter 10°C hat und der Wein erst vor kurzem der Jungweinschwefelung unterzogen wurde.
Freitag, 13. Februar 2009
Die Weißweine 2008 sind da!
In den letzten Monaten haben wir unsere Weine bei Ihrer Weinwerdung und Reifung unterstützt und sanft gelenkt. Diese Woche war es endlich so weit. Wir haben gefüllt.
Die Weißweine 2008 sind auf der Flasche und im Verkauf erhältlich.
Die Weißweine 2008 sind auf der Flasche und im Verkauf erhältlich.
Mittwoch, 5. November 2008
Cabernet Sauvignon
Heute haben wir unseren letzten Rotwein gepresst.
Obwohl der Cabernet bereits kraftvoll und dicht wirkt, hätte ich gerne noch etwas länger auf der Maische belassen.
Die täglich sinkenden Temperaturen im Presshaus haben mich aber dazu bewegt ihn etwas früher als geplant zu pressen. Da die Extraktion von Mineralstoffen und Tannin relativ stark von der Temperatur abhängig ist, hat es kaum Sinn den Wein bei den niedrigen Temperaturen weiter mazerieren zu lassen. Die Weisheit: "Mit kalten Wasser kann man keine Suppe kochen" triff da beim Wein genauso zu. Somit hat unsere Presse für heuer ihren Dienst geleistet und wurde gründlich gereinigt eingewintert.
Obwohl der Cabernet bereits kraftvoll und dicht wirkt, hätte ich gerne noch etwas länger auf der Maische belassen.
Die täglich sinkenden Temperaturen im Presshaus haben mich aber dazu bewegt ihn etwas früher als geplant zu pressen. Da die Extraktion von Mineralstoffen und Tannin relativ stark von der Temperatur abhängig ist, hat es kaum Sinn den Wein bei den niedrigen Temperaturen weiter mazerieren zu lassen. Die Weisheit: "Mit kalten Wasser kann man keine Suppe kochen" triff da beim Wein genauso zu. Somit hat unsere Presse für heuer ihren Dienst geleistet und wurde gründlich gereinigt eingewintert.
Dienstag, 4. November 2008
Prädikatsweine Teil 2
Unverhofft kommt oft. So heißt es und so war es. Auch wenn die Traubenernte bereits abgeschlossen ist, bescherte mir der Jahrgang 2008 nochmal eine anstrengende Nachtschicht.
Wie bereits im letzten Post berichtet, haben wir die Gärung unserer Prädikatsweine auf ein Minimum reduziert und auf den richtigen Zeitpunkt gewartet. Um diesen festzustellen wurden die Weine merhmals täglich verkostet und analysiert. Am späten Nachmittag war es dann soweit der ideale Punkt war erreicht.
Nun sollte alles rasch gehen .... doch wie es so ist, funktionierte nichts so wie es sollte. Obwohl die gärenden Moste gut vorgeklärt wurden, war der Filter schnell verblockt. Das heißt: Alles von vorne - Filter entleeren - waschen - anschwemmen und vom Neuen filtrieren. Und die ganze Prozedur mehrere Male bis spät in die Nacht. Doch es ist geschafft, die Weine sind blitzblank und geschwefelt in den vorgesehen Behältern.
Wie bereits im letzten Post berichtet, haben wir die Gärung unserer Prädikatsweine auf ein Minimum reduziert und auf den richtigen Zeitpunkt gewartet. Um diesen festzustellen wurden die Weine merhmals täglich verkostet und analysiert. Am späten Nachmittag war es dann soweit der ideale Punkt war erreicht.
Nun sollte alles rasch gehen .... doch wie es so ist, funktionierte nichts so wie es sollte. Obwohl die gärenden Moste gut vorgeklärt wurden, war der Filter schnell verblockt. Das heißt: Alles von vorne - Filter entleeren - waschen - anschwemmen und vom Neuen filtrieren. Und die ganze Prozedur mehrere Male bis spät in die Nacht. Doch es ist geschafft, die Weine sind blitzblank und geschwefelt in den vorgesehen Behältern.
Sonntag, 2. November 2008
Prädikatsweine
Die Gärung der Prädikatsweine ist soweit gut verlaufen. Alkohol und Restsüße kommen bereits der perfekten Harmonie nahe. Jetzt wird es Zeit um die Weine rechtzeitig abzustoppen. Aus diesem Grund haben wir heute die gärenden Weine ein erstes Mal abgezogen und in kleine Behälter in den Innenhof gepumpt. So können wir die Kälte der Nacht nutzen um die Gärung bis auf ein Minimum zu reduzieren. Ist das Optimum an Harmonie (Süße, Säure, Alkohol) erreicht werden die Weine geklärt und geschwefelt in sterile Behälter gelegt.
Ich hoffe ich erwische den richtigen Zeitpunkt, denn oft ist das Zeitfenster nur wenige Stunden groß.
Ich hoffe ich erwische den richtigen Zeitpunkt, denn oft ist das Zeitfenster nur wenige Stunden groß.
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Blaufränkisch Föllikberg
Nachdem der klassische Blaufränkisch Anfang dieser Woche gepresst wurde, folgt heute die beste Charge - Der Blaufränkisch vom Föllikberg. Nach über 3 Wochen Maischestandzeit ist der junge Wein außerordentlich farbtief und verfügt über eine besonders intensive Würze nach schwarzen Pfeffer. Jetzt liegt nur mehr der Cabernet auf der Maische - diesen werden wir wohl Mitte nächster Woche pressen.

Blaufränkisch Maische nach 3 Wochen Mazeration
Sonntag, 26. Oktober 2008
Welschriesling Auslese Teil 2
Der gestern geerntete Welschriesling wurde als ganze Trauben behutsam in die Presse gepackt und leicht angequetscht um etwas Most zu erhalten. Um den Zucker aus den Trockenbeeren zu lösen wurde die Maische über Nacht stehen gelassen. Heute werden die Trauben langsam und somit besonders schonend gepresst und der Most für die Sedimentation in gekühlte Edelstahltanks eingelagert.
Samstag, 25. Oktober 2008
Welschriesling Auslese
Nachdem wir gestern unsere Muskat Trauben geerntet haben, folgt heute die Lese der edelfaulen Trauben der Sorte Welschriesling. Etwa 40% sind von der Edelfäule befallen und konzentriert, wir hoffen auf ein hochgradige Auslese bis Beerenauslese.
Freitag, 24. Oktober 2008
Muskat Spätlese
Ein wunderschöner Tag, strahlender Sonneschein ohne Nebel. Wir nützen die Chance und ernten unsere Muskat Trauben. Sie sind perfekt gereift Ideal für eine feine duftige Spätlese.
Dienstag, 21. Oktober 2008
Abwarten
Heute hätten wir unseren Muskat Ottonel ernten sollen, doch der hartnäckige Morgennebel hat uns einen dicken Strich durch die Rechnung gezogen. Nach drei schönen, herbstlichen Sonnentagen, hat er heute gnadenlos zu geschlagen. Während es um halb sechs Uhr morgens noch nach einem herrlichen Erntetag ausgesehen hat. War es um sieben Uhr schon geschehen. Dichte Nebelschwaden legten sich über das Land und benetzten die Trauben mit feinsten Wassertropfen. Es hieß abwarten, hebt sich der Nebel und die Sonne kann die Trauben rasch abtrocken, könnten wir noch am Nachmittag ernten. Doch dem war leider nicht so der Nebel hing hartnäckig über Großhöflein. Die Ernte wurde abgesagt.
Jetzt heißt es weiter zu warten, denn die nächsten Tage sollen feucht bleiben. Die erste passende Gelegenheit werden wir dann wohl nützen um die verbliebenen Trauben in den Keller zu holen. Sofern Sie bis dahin noch nicht von den Vögeln geerntet wurden.
Also, Daumen drücken - bitte.
Jetzt heißt es weiter zu warten, denn die nächsten Tage sollen feucht bleiben. Die erste passende Gelegenheit werden wir dann wohl nützen um die verbliebenen Trauben in den Keller zu holen. Sofern Sie bis dahin noch nicht von den Vögeln geerntet wurden.
Also, Daumen drücken - bitte.
Samstag, 18. Oktober 2008
Weißweine 2008
Während der am Dienstag gelesene Cabernet noch fröhlich dahin gärt, haben die Blaufränkisch-Chargen ihre Gärung bereits abgeschlossen. Sie verweilen jetzt auf der Maische um weitere Extraktstoffe zu extrahieren. Bis die letzten Rotweine gepresst werden, werden zumindest noch ein bis zwei Wochen vergehen.
In der Zwischenzeit hab ich mich um einen Großteil der Weißweine gekümmert. Diese Woche wurden Weißburgunder und Welschriesling von der Vollhefe gezogen und geschwefelt.
Sie werden nun für die nächsten 2-4 Monate auf der Feinhefe reifen um ihre volle Aromatik entwickeln zu können.
Der Weißburgunder ist bereits sehr fein und elegant mit toller Typizität (Weißbrot, Nüsse und gelbe Früchte). Um die Cremigkeit etwas zu steigern, werde ich ihn die nächsten Wochen regelmäßig aufrühren.
Die Welschrieslinge sind noch sehr von der Hefe geprägt und verhalten. Sie wirken gut balanciert mit frischer Säure bei leichten, trockenem Körper und 11 bis 11,5 % Alkohol.
In der Zwischenzeit hab ich mich um einen Großteil der Weißweine gekümmert. Diese Woche wurden Weißburgunder und Welschriesling von der Vollhefe gezogen und geschwefelt.
Sie werden nun für die nächsten 2-4 Monate auf der Feinhefe reifen um ihre volle Aromatik entwickeln zu können.
Der Weißburgunder ist bereits sehr fein und elegant mit toller Typizität (Weißbrot, Nüsse und gelbe Früchte). Um die Cremigkeit etwas zu steigern, werde ich ihn die nächsten Wochen regelmäßig aufrühren.
Die Welschrieslinge sind noch sehr von der Hefe geprägt und verhalten. Sie wirken gut balanciert mit frischer Säure bei leichten, trockenem Körper und 11 bis 11,5 % Alkohol.
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Cabernet Sauvignon
Wir haben gestern die letzten Trauben der Haupternte eingebracht und warten auf die Lese der Prädikatsweine.
Traditionell wird der Cabernet Sauvignon zuletzt geerntet, er benötigt eben die längste Zeit zum Reifen. Ebenfalls schon zur Gewohnheit geworden, dass der Cabernet die geringsten Erträge bringt. Heuer waren es 2.500 liter pro Hektar, das heißt wir werden heuer etwa 6 Barriques befüllen, in den letzten Jahren waren es selten mehr . Auch wenn die Zuckergradation der Trauben deutlich unter den der besten Blaufränkisch und Zweigelt-Trauben lag, bin ich mit der Traubenreife sehr zufrieden. Bei meiner letzten Weinbergstour am Montag konnte ich keine einzige unreif grasig-grün schmeckende Beere entdecken. Die Stiele waren großteils verholzt und die Blätter der Traubenzone bereits herbstlich gefärbt. Ein weiteres Zuwarten hätte nur unseren fleißigsten Lesehelfern, den Starren, denen die süßen Trauben besonders schmecken, viel Freude bereitet.
Somit haben wir 95% der Ernte 2008 geschafft. Sofern das Wetter mitspielt werden wir noch Anfang nächster Woche mit der Ernte unserer Prädikatsweine beginnen. Geplant ist eine Spätlese vom Muskat-Ottonel und eine Beerenauslese von Welschriesling, Chardonnay und Weißburgunder - vielleicht wirds ja auch eine Trockenbeerenauslese geben. Aber das sehen wir frühestens wenn der Kellereiinspektor die Trauben/Moste bewertet. Eiswein wird es heuer von uns sicherlich keinen geben - das steht fest.
Traditionell wird der Cabernet Sauvignon zuletzt geerntet, er benötigt eben die längste Zeit zum Reifen. Ebenfalls schon zur Gewohnheit geworden, dass der Cabernet die geringsten Erträge bringt. Heuer waren es 2.500 liter pro Hektar, das heißt wir werden heuer etwa 6 Barriques befüllen, in den letzten Jahren waren es selten mehr . Auch wenn die Zuckergradation der Trauben deutlich unter den der besten Blaufränkisch und Zweigelt-Trauben lag, bin ich mit der Traubenreife sehr zufrieden. Bei meiner letzten Weinbergstour am Montag konnte ich keine einzige unreif grasig-grün schmeckende Beere entdecken. Die Stiele waren großteils verholzt und die Blätter der Traubenzone bereits herbstlich gefärbt. Ein weiteres Zuwarten hätte nur unseren fleißigsten Lesehelfern, den Starren, denen die süßen Trauben besonders schmecken, viel Freude bereitet.
Somit haben wir 95% der Ernte 2008 geschafft. Sofern das Wetter mitspielt werden wir noch Anfang nächster Woche mit der Ernte unserer Prädikatsweine beginnen. Geplant ist eine Spätlese vom Muskat-Ottonel und eine Beerenauslese von Welschriesling, Chardonnay und Weißburgunder - vielleicht wirds ja auch eine Trockenbeerenauslese geben. Aber das sehen wir frühestens wenn der Kellereiinspektor die Trauben/Moste bewertet. Eiswein wird es heuer von uns sicherlich keinen geben - das steht fest.
Freitag, 10. Oktober 2008
Und er gärt doch!
Die Blaufränkisch-Trauben sind seit gestern alle geerntet und haben zum Teil schon mit der Gärung begonnen - recht zügig.
Das kann man vom Chardonnay in den kleinen Eichenfässern wohl nicht behaupten. Er hat erst gestern, nach einwöchiger Wartezeit, zu gären begonnen und das auch nur sehr dezent - dafür aber spontan, ohne unser zu tun.
Das war durchaus so gewollt, auch wenn meine Nerven in den letzten Tagen doch etwas blank lagen, ob und wann er überhaupt mit der Gärung beginnen würde. Erfahrungen mit der spontan Gärung hab ich selber bei uns am Weingut noch keine sammeln können. Im letzten Jahrzehnt sind bei uns kaum mehr Weine spontan - ohne Zusatz von Reinzuchthefen - vergoren worden. Grund dafür war wahrscheinlich der Drang nach absoluter Kontrolle bei der Weinwerdung und die Gewissheit, das auch die richtigen Hefen an der Arbeit sind.
In den letzten Jahren hat mich der Versuch spontan zu vergären immer mehr gereizt. Die Weine erscheinen oftmals ausdrucksstärker. Ein großer Nachteil ist aber die Ungewissheit, ob es funktioniert. So sehe ich dieses Jahr quasi als Probelauf für die kommenden - mal sehen, wie sich alles entwickelt.
Das kann man vom Chardonnay in den kleinen Eichenfässern wohl nicht behaupten. Er hat erst gestern, nach einwöchiger Wartezeit, zu gären begonnen und das auch nur sehr dezent - dafür aber spontan, ohne unser zu tun.
Das war durchaus so gewollt, auch wenn meine Nerven in den letzten Tagen doch etwas blank lagen, ob und wann er überhaupt mit der Gärung beginnen würde. Erfahrungen mit der spontan Gärung hab ich selber bei uns am Weingut noch keine sammeln können. Im letzten Jahrzehnt sind bei uns kaum mehr Weine spontan - ohne Zusatz von Reinzuchthefen - vergoren worden. Grund dafür war wahrscheinlich der Drang nach absoluter Kontrolle bei der Weinwerdung und die Gewissheit, das auch die richtigen Hefen an der Arbeit sind.
In den letzten Jahren hat mich der Versuch spontan zu vergären immer mehr gereizt. Die Weine erscheinen oftmals ausdrucksstärker. Ein großer Nachteil ist aber die Ungewissheit, ob es funktioniert. So sehe ich dieses Jahr quasi als Probelauf für die kommenden - mal sehen, wie sich alles entwickelt.
Mittwoch, 8. Oktober 2008
Blaufränkisch Föllikberg
Während im Keller die Weißwein gären und einen bunten Mix an Gäraromen freisetzen.
Haben wir heute mit der Ernte unserer besten Blaufränkisch-Trauben vom Föllikberg begonnen. Die Trauben sind vollreif und kosten sich sehr gut.
Dienstag, 7. Oktober 2008
Müllendorfer Blaufränkisch
Wir lesen heute die ersten Trauben für unseren klassischen Blaufränkisch. Diese kommen heuer vorwiegend aus den Müllendorfer Rieden Satz und Kräften. Die Müllendorfer Lagen sind heuer vom Unwetter besonders stark getroffen worden und unsere Mannschaft hat alle Hände voll zu tun um die vom Hagel beschädigte Beeren zu entfernen. Das heißt die Lese geht nur sehr langsam voran und die Erträg fallen sehr gering aus. In der Ried Satz haben wir heute nur 3.800 kg pro Hektar geerntet, das entspricht etwa 3.000 Liter Wein pro Hektar. Und liegt etwas mehr als 40% unter dem angestrebten Hektarertrag für unsere Klassik-Weine.
Ich hoffe, dass es in den nächsten Tagen bei den besten Blaufränkisch etwas schneller vorangeht.
Ich hoffe, dass es in den nächsten Tagen bei den besten Blaufränkisch etwas schneller vorangeht.
Abonnieren
Posts (Atom)